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PKW-Brand außerorts
21.01.2019 - 19:15

 

 

Alarm
Hohenwettersbach

 

 

65 Minuten

Montagabend – Übungsdienst. Wir waren gerade dabei, unsere Kenntnisse in den Bereichen „Fahrzeugkunde“ sowie „persönliche Schutzausrüstung“ aufzufrischen, als wir zu einem PKW-Brand in die Tiefentalstraße alarmiert wurden. Die erste Meldung beinhaltete noch den Zusatz „Personen im Fahrzeug“, was sich jedoch glücklicherweise schnell als nicht mehr aktuell erwies.

Das Lagebild war somit Folgendes: ein PKW in Fahrtrichtung Hohenwettersbach, welcher im vorderen Bereich im Vollbrand stand. Versuche der kurz vor uns eingetroffenen Polizeikräfte, den Brand mit Feuerlöschern zu bezwingen, blieben erfolglos. Daher begannen wir mit einem Trupp unter Atemschutz und unter Zuhilfenahme der Schnellangriffseinrichtung zügig mit der Brandbekämpfung. Währenddessen wurde der unter Schock stehende Fahrer des PKW unter Anderem von den Kollegen des DRK Hohenwettersbach medizinisch betreut.

Da die Wasserversorgung durch Hydranten außerhalb Hohenwettersbachs nicht im selben Umfang gewährleistet ist wie innerorts, wurde neben unserem LF 10/6 auch unser TLF 8/18 zur Einsatzstelle alarmiert. Während unser LF10/6 insgesamt 500 Liter Löschwasser mit sich führt, verfügt unser TLF über einen 1.800 Liter großen Wassertank. Beide Tankfüllungen wurden im Laufe des Einsatzes benötigt, so dass unser TLF für Nachlöscharbeiten nochmals am nächstgelegenen Hydranten „Nachschub“ holen musste.  Für die Nachlöscharbeiten wurde das Fahrzeug vom Abschleppfahrzeug angehoben, so dass wir auch von unten den Motorraum abkühlen konnten.

Insgesamt wurden bei eisigen Temperaturen rund 4.000 Liter Löschwasser zur Brandbekämpfung verwendet, welches aufgrund des gefrorenen Bodens und der damit verbundenen Glatteisbildung die Löscharbeiten erschwerten. Die Straße war für die Dauer des Einsatzes und darüber hinaus, bis zur Beseitigung der Gefahr durch Glatteis, in beide Richtungen komplett gesperrt.

Wir waren mit insgesamt 12 Frauen und Männern gut eine Stunde vor Ort, bis wir wieder unser Gerätehaus anfahren konnten.

 
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